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Die Zukunft heute schon gestalten

 

 

Wählen Sie Ihr Thema und erfahren Sie wie unsere Mitarbeiter, ihre Familien und Communities mit der Corona-Krise umgehen und wie PATRIZIA Kindern auf der ganzen Welt unterstützt:

 

DIE ZUKUNFT HEUTE SCHON GESTALTEN

 

 

PATRIZIA Emergency Fund

 

Im Hinblick auf die gegenwärtige Krise haben wir den Emergency Fund aufgesetzt, damit unsere Children Center weltweit weiter ihre Arbeit nachgehen.

Allein im Jahr 2020 unterstützt die PATRIZIA die PATRIZIA Children Foundation (PCF) mit über 1,3 Millionen Euro. Zusammen mit dem CORONA FUND EDUCATION HEALTHCARE ist es der PCF somit möglich, die Infrastruktur vor Ort bestmöglich aufrechtzuerhalten. Sie hilft den Einrichtungen, lebensfähig zu bleiben, die Kinder in ihrer Ausbildung weiter zu unterstützen und die erforderlichen Abstandsregeln umzusetzen.

Auch wenn der CORONA FUND EDUCATION HEALTHCARE aktuell kurzfristig Mittel zur Verfügung stellt – beispielsweise für Kinder, die durch die Schließung eines Children Center keine warme Mahlzeit mehr erhalten – verfolgt der Fonds auch längerfristige Ziele.

Dazu gehören bessere Hygienemaßnahmen, um die Auswirkung künftiger Epidemien zu minimieren, ebenso wie die Förderung von E-Learning durch entsprechendes Equipment und die notwendige Infrastruktur.
Lesen Sie mehr über unseren Emergency Fund und wie Sie bei Interesse spenden können.

 

DONATE NOW

Zugang zu Bildung ist der Schlüssel in dieser weltweiten Krise

Durch die PATRIZIA Children Foundation ermöglicht PATRIZIA Kindern Zugang zu Bildung und Gesundheit. In mehr als 20 Jahren hat die PATRIZIA Children Foundation 220.000 Kindern zu einem besseren Leben und besseren Zukunftsperspektiven verholfen. Derzeit sind fast 90% der Schulen weltweit aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen. Die PATRIZIA Children Foundation arbeitet eng mit ihren Partnerorganisationen vor Ort zusammen, die 18 Children Center in Afrika, Südamerika, Asien und Europa betreiben. Gemeinsam geht es darum, die Situation vor Ort zu meistern und darüber zu informieren, wie sich Kinder und ihre Familien schützen, vorbeugende Maßnahmen ergreifen und eine Infektion mit dem Coronavirus vermeiden können.

Teil dieser Initiative ist der Aufbau einer Informationsplattform für alle Partnerorganisationen, um miteinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Nur so können wir verhindern, dass sich das Corona-Virus noch weiter in den Entwicklungsländern ausbreitet. Der PATRIZIA Children Foundation ist es weiterhin ein großes Anliegen, ihre Partner dabei zu unterstützen, Kindern und Jugendlichen jetzt und in Zukunft zu helfen. So können sie Vertrauen aufbauen und gestärkt aus der Krise hervorgehen.

PATRIZIA Children Foundation

 

"Wir alle sind in der Verantwortung mitzuhelfen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Bildung ist dabei ein wichtiger Faktor. Unser CORONA FUND EDUCATION HEALTHCARE dient als Soforthilfe, um die weltumspannende Krise für die Kinder unserer PATRIZIA Children Center bestmöglich zu meistern. Bitte helfen Sie uns dabei. Vielen Dank!"

 

Wolfgang Egger

Gründer, PATRIZIA Children Foundation & Chairman of the Management Board, CEO

 

So helfen wir in unseren Communities

Unsere PATRIZIA Children Center übernehmen in dieser Krise soziale Verantwortung.

 

Nachbarschaftshilfe

Debbie ist Lehrerin an der PATRIZIA School Buyamba in Uganda. Sie unterrichtet Grundschüler in Englisch und Naturwissenschaften. Da die Schule derzeit geschlossen ist, ist sie zu Hause.

Debbie, wie gehen die Menschen in Ihrem Umfeld mit der aktuellen Corona-Situation um?

Wir sind seit einigen Wochen im Lockdown und jeder ist seither zu Hause. Vielen Menschen in meinem Dorf gehen langsam die Lebensmittelvorräte aus - vor allem die älteren leiden darunter sehr. Aber jeder achtet auf den anderen und schaut auch außerhalb der eigenen Familie, ob und wenn ja, wie er helfen kann. Manche spenden Lebensmittel, nicht in großem Stil, aber sie kümmern sich um ihre Nachbarn und Freunde.

Wie helfen Sie?

Wenn ich einkaufen gehe, nehme immer ein zusätzliches Kilo Zucker oder Maismehl für meine älteren Nachbarn mit, koche ich für meine Familie, bringe ich Ihnen oft auch etwas davon vorbei. In unserer Gegend essen wir gerne Matoke - das sind Kochbananen, die auf ‘zig verschiedene Arten zubereitet werden können und die immer einen vollen Magen garantieren. Außerdem sind sie gesund - und richtig lecker!

Danke, Debbie, TCASH - Take Care and Stay Healthy!

Gebete gegen die Angst

Peter ist ein ehemaliger Schüler des PATRIZIA Vocational Training Ntarama in Ruanda. Er hat sich mit seiner Familie in der Region niedergelassen und arbeitet als Facharbeiter auf Baustellen. Auch sein Familienhaus hat er selbst gebaut. Er hat zwei Kinder, Jean Simeon und Jean Yves.

Peter, wie kommt Ihre Familie mit der Situation zurecht?

Meine Kinder sind drei und fünf Jahre alt. Sie verstehen die Situation nicht ganz. Zurzeit ist es ihnen nicht erlaubt, mit anderen Kindern zu spielen, wie sie es gewohnt sind. Sie gehen auch weder zur Schule noch in den Kindergarten. Jedes Mal, wenn es etwas Neues über Corona gibt, fragen sie danach. Sie sind sehr neugierig, aber haben auch ein bisschen Angst, dass Mama oder Papa krank werden könnten.

Wie helfen Sie?

Ich kann meinen Kindern nicht erklären, was wirklich in der Welt vor sich geht, aber ich verstehe ihre Angst und möchte sie ihnen nehmen. Deshalb habe ich sie Gebete gelehrt, die sie immer und immer wieder aufsagen, wenn sie ein bisschen Angst haben. Die Jungen kamen auf die Idee, die Gebete mit anderen Kindern zu teilen, also schreiben wir sie auf Zettel und lassen sie vor der Tür ihrer Freunde stehen, wenn wir einkaufen gehen.

Thank you, Peter, TCASH – Take Care and Stay Healthy!

Pater Judes Zuflucht

Pater Jude ist der Pfarrer von Buymaba in Uganda und Seelsorger unseres Projektpartners an der PATRIZIA School im Dorf. Er kümmert sich aber nicht nur um das geistige Wohl der Schule. Er unterstützt auch die Schuldirektorin, Madame Sylvia, bei der Leitung der Schule. Der PATRIZIA School in Buyamba gehört sein Herz und seine Seele.

Pater Jude, wie kommen die Menschen in Ihrer Gemeinde mit der aktuellen Corona-Situation zurecht?

Das Essen ist - wie es in Krisenzeiten üblich – sehr teuer geworden. Die Menschen brauchen deshalb all ihre Vorräte auf. Aktuell haben sie definitiv mehr Angst vor dem Hunger als vor dem Coronavirus. Sie haben außerdem Schwierigkeiten, ihre Schulgebühren zu bezahlen. Als Schule müssen wir dafür Lösungen finden. Aber es gibt auch etwas Positives an der Krise: Die Menschen im Dorf halten zusammen und unterstützen sich noch viel mehr als sonst.

Wie helfen Sie?

Ich bin Pfarrer. Meine Aufgabe ist es, zu helfen. Aber da stoße ich manchmal an Grenzen. Es gibt ein paar Familien, um die ich mich unbedingt kümmern muss, weil sie es nicht selbst tun können. Mein Hauptfokus liegt jedoch auf den Kindern, die zu mir kommen. Es gibt einige, die jeden Tag zu mir kommen oder bei mir bleiben, weil ihre Eltern kleinere Kinder haben, für die sie kaum sorgen können. Eines der Kinder, die mich regelmäßig besuchen, hat letztes Jahr die Grundschule abgeschlossen, zwei andere haben mit der Sekundarschule begonnen. Einige von ihnen kommen auch nur, um mal wieder etwas zum Mittagessen zu bekommen, weil sie zu Hause nichts zu essen bekommen. Ich helfe also, wo ich kann. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit, ganz gleich, ob die Krise Corona oder Armut heißt.

Danke, Pater Jude, TCASH - Take Care and Stay Healthy!

Lebensmittel für die Armen

Théophile Rutabana ist Managing Director der PATRIZIA Vocational Training Ntarama in Ruanda.

Théophile, wie kommen die Menschen in Ihrer Gemeinde mit der aktuellen Corona-Situation zurecht?

Die Situation ist prekär. Viele Menschen haben keine Arbeit und wir wissen nicht, wie lange die Krise andauern wird. Die Menschen in meinem Dorf sammeln Geld, um denen zu helfen, die es sich während des Lockdowns nicht leisten können, Lebensmittel zu kaufen. Jeder Spender gibt das, was er entbehren kann. Jeder noch so kleine Betrag hilft und wir freuen uns über alles, was kommt. Das Engagement ist überwältigend und fördert neben der konkreten Hilfe auch das Zusammengehörigkeitsgefühl ungemein.

Wie helfen Sie?

Als Managing Director einer öffentlichen Schule unterstütze ich mit meiner Arbeit vor allem wohltätige Zwecke. Das Thema Fundraising steht dabei ganz oben, um den Ärmsten in der Gemeinde zu helfen. Mit den Spenden unterstützen wir die Menschen in unserem Dorf. Ganz konkret konnten wir 5 Kilo Mais und 5 Kilo Bohnen an hilfsbedürftige Familien ausgeben. Das war ein großer Erfolg für uns.

Vielen Dank, Théophile, TCASH – Take Care and Stay Healthy!

 

Wir sind froh, helfen zu können

Die PATRIZIA Children Foundation hat mit ihrer Partnerorganisation Supetecture die PATRIZIA School Dhoksan in Nepal gebaut. Karo und Matthew sind Teil von Supertecture, einer gemeinnützigen Organisation, in der Architekten aus aller Welt soziale Projekte in verschiedenen Ländern umsetzen. Als ihnen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie Flüge in die Heimat angeboten wurden, lehnten sie ab und beschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen.

Karo und Matthew, wie gehen die Menschen im Ort mit der Situation um?

Hier in Nepal gibt es nicht so viele Infektionen wie in den Nachbarländern China und Indien, aber der Lockdown schränkt das öffentliche Leben sehr ein. Die Menschen können nicht mehr arbeiten und haben daher kein Einkommen. Auch die Schule und soziale Aktivitäten sind ausgesetzt. Wir wohnen neben der Grundschule von Dhoksan und sind immer noch von der Stille überrascht, da keine Schüler mehr auf den Gipfel des Berges kommen. Anders als in unseren Heimatländern Deutschland und Australien können die Schüler den Unterricht nicht von zuhause aus fortsetzen. Die Kinder in dem Dorf haben einfach keine Laptops, um Hausaufgaben zu empfangen und zu erledigen. Die Menschen unterstützen sich gegenseitig, aber wir wissen nicht, wie lange das Dorf die Sperrzeiten, die wöchentlich verlängert werden, wirtschaftlich aushalten wird.

Wie helfen Sie?

Zusammen mit der PATRIZIA Children Foundation haben wir die Grundschule des Dorfes gebaut und widmen uns jetzt weiteren Bauprojekten. Wir gehören zu den letzten Ausländern im Land, nachdem Regierungen aus der ganzen Welt ihre Landsleute aus Nepal evakuiert haben. Die örtliche Gemeinde in Dhoksan bewundert unsere Bereitschaft, in Nepal zu bleiben. Mit unserer Baustelle versuchen wir, Arbeitsplätze für die Dorfbewohner zu sichern. Dabei müssen wir sicherstellen, dass die Arbeit keine Ansteckungsgefahr darstellt. Dies ist die erste Krise, die unsere Generation erlebt und wir sind froh, etwas für Menschen beitragen zu können, die von den Folgen von Corona viel stärker betroffen sind als die Menschen in unseren Heimatländern.

Danke, Karo und Matthew - Take Care and Stay Healthy!

Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen!

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