Wie wir Städte intelligenter machen können


31 / 08 / 22 - 7 minute read

Was wir brauchen, sind keine neuen Smart Cities, sondern "intelligentere" Städte, um die Herausforderungen der Dekarbonisierung, Demografie, Digitalisierung und Urbanisierung zu bewältigen, argumentiert Mahdi Mokrane, Head of Global Investment Strategy, Research & Investment Solutions bei PATRIZIA.

Auch wenn wir zunehmend eine urbane Spezies sind, können Städte überwältigend und fremd wirken. Dies hat zur Folge, dass die Angst- und Depressionsrate in Städten höher ist als auf dem Land.  Um dieser Angst-und Depressionsrate entgegenzuwirken, muss ein Gefühl der Gemeinschaft geschaffen werden. Wir Menschen haben ein angeborenes Bedürfnis, dazuzugehören, und Untersuchungen zeigen, dass das Gefühl der Erfüllung und des Wohlbefindens umso größer ist, je mehr man mit seinen Nachbarn zu tun hat.

Dies ist die Idee hinter der "15-Minuten-Stadt", einem Konzept, das der französisch-kolumbianische Wissenschaftler Carlos Moreno 2016 entwickelt hat. Diese Stadtentwicklung zielt darauf ab, lebendige, widerstandsfähige Gemeinschaften zu schaffen, in denen alles, was ein Bewohner braucht, in kurzer Zeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann - seien es Geschäfte, Schulen, Theater, Restaurants, Parks oder medizinische Versorgung. Städte wie Paris, Barcelona, Dublin, Mailand, Portland und Melbourne haben diese Idee bereits aufgegriffen.

Das Ziel von PATRIZIA war es schon immer, lebenswerte Städte zu schaffen. In jüngster Zeit hat Dr. Marcelo Cajias, Mitglied des Investment Strategy & Research Teams, eine Erweiterung seines PATRIZIA Amenities Magnet (unser Bewertungsinstrument für städtische Einrichtungen) entwickelt, um das 15-Minuten-Konzept einzubeziehen.

Autor

Mahdi Mokrane

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