PATRIZIA weitet Green-Energy-Programm auf Spanien aus

PATRIZIA erhöht Green-Energy-Anteil und strafft Lieferantenquote

Der jüngste Klimawandel-Bericht des Weltklimarats mahnt zur Dringlichkeit und schickt einen weiteren Appell in die Welt, keine Zeit mehr zu verlieren. Zugleich werden Unternehmen und Organisationen aufgefordert, das Thema Nachhaltigkeit ins Zentrum aller weiteren Überlegungen zu rücken. PATRIZIA ist sich der Verantwortung der Immobilienwirtschaft für den Umweltschutz bewusst und arbeitet seit geraumer Zeit intensiv daran, die Nachhaltigkeit ihres gesamten Portfolios zu optimieren und gleichzeitig Mehrwert für Kunden zu schaffen.

Bereits 2017 startete das Unternehmen ein ambitioniertes europaweites Green-Energy-Programm, das inzwischen auch auf den spanischen Markt ausgerollt wurde. Das Programm sorgt unter anderem für eine Straffung bei der Energiebeschaffung. Dabei wird die Anzahl der Lieferanten verringert und die Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellt.

Reduzierung der CO2-Emissionen

Ab 2022 werden sämtliche Gebäude in Barcelona, ​Madrid und Malaga Strom von nur noch einem einzigen Anbieter beziehen. Zuvor gab es Verträge mit vier unterschiedlichen Stromanbietern sowie zwei Erdgasversorgern. „Damit machen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Denn bis dato konnte uns keiner der bisherigen Partner eine zuverlässige Versorgung mit nachhaltiger Energie garantieren“, erklärt Jörg Müller, Head of Asset Operations Excellence bei PATRIZIA. Zwischen 2022 und 2025 werden durch die Umstellung auf Ökostrom jährlich 349 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Dank der CO2-neutralen Gasversorgung wird im gleichen Zeitraum der CO2-Ausstoß jährlich um weitere 100 Tonnen verringert.

Finanzielle Einsparungen trotz Rekordpreisen

Rein finanziell betrachtet ergeben sich durch diese Veränderungen unterschiedliche Auswirkungen. Die Preise sowohl für erneuerbare und als auch nicht erneuerbare Energie steigen derzeit in ganz Europa aus verschiedenen Gründen, unter anderem durch höhere CO2-Abgaben und einen generellen Nachfrageanstieg. In Spanien wurden zuletzt sogar Rekordpreise aufgerufen. Das Land ist aufgrund seiner Abhängigkeit von Flüssigerdgas besonders betroffen. 

„Keine Frage: Die Bündelung der Energieversorger und der Umstieg auf erneuerbare Energien haben sich bislang äußerst positiv ausgewirkt“. Jörg Müller, Head of Asset Operations Excellence, PATRIZIA.

Dennoch wird PATRIZIA durch den Umstieg auf Öko-Erdgas aus einer Hand bis Ende 2025 eine Kostenersparnis von 14 % erzielen. Beim Strom hingegen werden die Nettoenergiekosten im gleichen Zeitraum um etwa 17 % steigen.

Durchweg positive Ergebnisse

Das Green-Energy-Programm von PATRIZIA wurde zuerst in Deutschland und den Niederlanden aufgesetzt. Dann wurde es in Frankreich, Italien, Dänemark und Schweden eingeführt.

„Keine Frage: Die Bündelung der Energieversorger und der Umstieg auf erneuerbare Energien haben sich bislang äußerst positiv ausgewirkt“, bilanziert Jörg Müller. "Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir nun in Spanien“, und er ergänzt: „Als nächstes wird unser Green-Energy-Programm in Polen eingeführt. Im Laufe dieses Jahres wird es hierzu weitere Neuigkeiten geben.“