PATRIZIA Infrastructure etabliert über SAREN Energy eine norwegische Fernwärmeplattform im Wert von 350 Mio. EUR

PATRIZIA SE hat die Fusion von SAREN Energy AS (SAREN Energy) mit Kvitebjørn Varme AS (KVAS), einem Fernwärmebetreiber in Tromsø, Nordnorwegen, erfolgreich abgeschlossen.

  • Mit dem erfolgreichen Zusammenschluss von SAREN Energy und Kvitebjørn Varme hat PATRIZIA Infrastructure einen der größten Fernwärmebetreiber Norwegens geschaffen
  • Durch die Fusion verfügt SAREN Energy künftig über drei strategisch gut gelegene, moderne thermische Abfallbehandlungsanlagen (energy-from-waste) und ein Fernwärmenetz in Norwegen
  • Die neue Plattform unterstützt die Bemühungen zur Dekarbonisierung in Norwegen, indem sie in den kommenden Jahren die Kohlenstoffbindung und -speicherung (Carbon Capture Storage) erforscht
  • Der Zusammenschluss unterstützt die ESG Strategie von PATRIZIA, bis 2040 oder früher einen Netto-Null-Emissionsstatus für das gesamte Unternehmen und das Real-Asset-Portfolio zu erreichen

London, Oslo, 22. August 2022. PATRIZIA, ein führender Partner für globale Real Assets, hat die Fusion von SAREN Energy AS (SAREN Energy) mit Kvitebjørn Varme AS (KVAS), einem Fernwärmebetreiber in Tromsø, Nordnorwegen, erfolgreich abgeschlossen. SAREN Energy, das sich im Besitz von institutionellen PATRIZIA Kunden, einschließlich des PATRIZIA European Infrastructure Fund II (EIF II), befindet, ist nun einer der größten Fernwärmebetreiber in Norwegen und liefert bis zu 525 Gigawatt (GWh) Energie jährlich.

Nach der Fusion umfasst das neue Unternehmen drei Abfallbehandlungsanlagen (Energie aus Abfall) und ein Fernwärmenetz. Somit können breit diversifizierte Umsätze dank des Verkaufs von Energie aus Wärme und Wasserdampf sowie Strom sowohl in Süd- als auch in Nordnorwegen erzielt werden. Die Anlagen sind strategisch positioniert und umfassen die einzige langfristige Fernwärmekonzession in Tromsø, oberhalb des Polarkreises, sowie zwei Energierückgewinnungsanlagen im Südosten Norwegens. Sie versorgen die dort ansässigen wichtigen Industrie- und Logistikzentren mit Energie aus Wärme und Wasserdampf sowie Strom.

SAREN Energy ist in der Lage, jährlich bis zu 525 GWh zu liefern und Energie aus 180.000 Tonnen Abfall zu erzeugen. Außerdem wurden bereits mehrere Initiativen zur Umsetzung von Kohlenstoffbindung gestartet, die in den kommenden Jahren implementiert werden sollen. Dadurch liefert die neue Plattform einen wichtigen Beitrag  zur Dekarbonisierung in Norwegen.

Matteo Andreoletti, Head of Infrastructure Equity, Europe and North America bei PATRIZIA: „Durch diesen Zusammenschluss schaffen wir eines der größten norwegischen Fernwärmeunternehmen mit einer diversifizierten Asset Basis und Potenzial für zukünftiges Wachstum. Die entstandenen Synergien, in Bezug auf Kosten und Fachexpertise, bringen uns einen wichtigen Schritt voran, um unsere Dekarbonisierungsstrategie für SAREN Energy zu beschleunigen. Gleichzeitig können wir sicherstellen, dass unsere Investoren von attraktiven, risikoadjustierten Renditen und einer günstigen Marktdynamik profitieren."

SAREN Energy wurde im Jahr 2020 durch die Fusion von Sarpsborg Avfallsenergi AS und Kvitebjørn Bio-El AS gegründet. Das Unternehmen liefert kohlenstoffarme Energie und spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der Kreislaufwirtschaft mit Lösungen zur Abfallbehandlung, indem es eine Alternative zur klassischen Deponie schafft. SAREN Energy unterstützt eine Vielzahl der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN SDGs), darunter erschwingliche und umweltfreundliche Energie, Innovation und Infrastruktur sowie verantwortungsbewusster Konsum und Produktion.

Kvitebjørn Energi AS (KEAS), Mitgesellschafter der KVAS, hat im Rahmen der Übernahme einen Teil seiner Anteile veräußert und wird eine Minderheitsbeteiligung an dem neuen Unternehmen behalten.

Anders Ombustvedt, Vorsitzender von Kvitebjørn Energi AS, sagt: „Nachdem wir bereits seit der gemeinsamen Investition in Kvitebjørn Varme 2018 eng mit dem Team von PATRIZIA Infrastructure zusammengearbeitet haben, ist dieser Zusammenschluss ein spannender Meilenstein bei der Entwicklung einer Plattform, die noch zuverlässigere und kohlenstoffärmere Energie für Kunden produzieren kann."

PATRIZIA hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 oder früher einen Netto-Null-Emissionsstatus für das gesamte Unternehmen und das Real-Asset-Portfolio zu erreichen. Eine wichtige Säule dieser Strategie basiert auf Investitionen in Infrastruktur, die einen breiteren gesellschaftlichen Wandel hin zur Dekarbonisierung der Energieversorgung erleichtern können. Lesen Sie hier mehr

PATRIZIA Infrastructure wurde von DNB Markets, Wiersholm, AFRY, SWECO/DNV, Deloitte und Willis Towers Watson beraten. Die Kreditgeber wurden von Thommessen beraten, während der Verkäufer von Pareto Securities und BAHR beraten wurde.

PATRIZIA: A leading partner for global real assets

Die weltweit tätige PATRIZIA bietet seit 38 Jahren Investments in Immobilien und Infrastruktur für  institutionelle, semi-professionelle und private Anleger an. PATRIZIA verwaltet derzeit mehr als 56 Mrd. Euro Assets under Management und ist mit über 1.000 Mitarbeitern an 28 Standorten vertreten. Seit 1984 investiert PATRIZIA mit dem Ziel, einen positiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und engagiert sich seit ihrer Gründung zudem über die PATRIZIA Foundation, die in den letzten 23 Jahren weltweit rund 250.000 bedürftigen Kindern Zugang zu Bildung und damit die Chance auf ein besseres Leben ermöglicht hat. Weitere Informationen finden Sie unter www.patrizia.ag

SAREN ENERGY AS: Eine Basis für zuverlässige und kohlenstoffarme Energie

SAREN ist Eigentümer und Betreiber von drei Kraftwerken in Norwegen: Kvitebjørn Varme AS (Tromsø), Kvitebjørn Bio-el AS (Fredrikstad) und Sarpsborg Avfallsenergi AS (SAE). Die Anlagen produzieren jährlich bis zu 525 GWh zuverlässige und kohlenstoffarme Energie in Form von Fernwärme und Energie aus Wärme und Wasserdampf für Kunden.

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