Infrastructure Investor Global Summit in Berlin: Die 4 wichtigsten Takeaways


04 / 04 / 23 - 6 minute read

Von den sonnenverwöhnten Stränden in Cannes bis zur pulsierenden Metropole Berlin: Für alle Networking-Fans in der Branche für Real Assets war der März ein wichtiger Monat. Kaum waren die führenden Akteure und Stakeholder des Immobiliengeschäfts von der wie immer höchst dynamischen MIPIM zurückgekehrt, stand mit dem Infrastructure Investor Global Summit in Berlin schon das nächste Großevent ins Haus.

Die Besucherinnen und Besucher konnten in den Veranstaltungen nicht nur Einblick in die aktuellen Fokusbereiche von Real-Asset-Investoren gewinnen, sondern sich zudem einen Überblick verschaffen, wie PATRIZIA die Rendite ihrer Kunden steigert und Mehrwert für deren Portfolios generiert.

Nach den MIPIM-Takeaways von Mahdi Mokrane, PATRIZIA Head of Global Investment Strategy, Research & Investment Solutions, berichtet nun Tom Maher, PATRIZIA Infrastructure Managing Director und einer der 14 Unternehmensvertreter auf dem Event, welche vier Kernerkenntnisse er vom Infrastructure Investor Global Summit mitgebracht hat.

1. Kapitalbeschaffung verliert Schwung

Leugnen ist zwecklos: Finanzmittel werden zögerlicher und in geringerem Umfang zugeteilt, das Auflegen von Anschluss-Fonds für Bestandskunden genießt Vorrang. Dieses Verhalten ist auf dem gesamten Infrastrukturmarkt zu beobachten – von Megafonds bis hin zu sektorspezifischen oder regional ausgerichteten Investoren.

2. Schwarzdenken ade: Interesse an Infrastruktur bleibt stark

Investoren macht aktuell nicht nur das anspruchsvolle Marktumfeld zu schaffen – bei ihrer Ankunft im Berliner Hilton Hotel lag ihnen auch noch die Nachricht von der Übernahme der Credit Suisse im Magen. Nichtsdestotrotz bleibt das allgemeine Interesse an Infrastruktur außerordentlich hoch. Die meisten Investoren gehen eigenen Angaben davon aus, auch 2023 in dieser Anlageklasse aktiv zu bleiben.

Dass das Interesse an Infrastruktur ungebrochen stark ist, belegte der Summit mit den bis dato höchsten Besucher- und Investorenzahlen seiner Geschichte.

Er ist mittlerweile so gut besucht, dass der Austragungsort in Berlin aus allen Nähten platzt und das Event deshalb nächstes Jahr nach Barcelona in eine größere Location verlagert wird.

Nichtsdestotrotz bleibt das allgemeine Interesse an Infrastruktur außerordentlich hoch. Die meisten Investoren gehen eigenen Angaben davon aus, auch 2023 in dieser Anlageklasse aktiv zu bleiben.

Tom Maher, PATRIZIA Infrastructure Managing Director

Tom Maher

3. Core-Strategien sind out

Die höheren Kapitalkosten von Investoren spiegeln sich in den aktuellen Renditeerwartungen wider. Genauer gesagt: Höhere Zinssätze befeuern logischerweise das Interesse an Strategien mit höherer Rendite.

Angesichts der wachsenden Erwartungen setzt ein Wandel ein – weg von Core- und Super-Core-Strategien hin zu Investitionen in den Bereichen Core-plus, Value-add und Opportunistic. Mit diesen Strategien erhalten Investoren Realrenditen, die über den risikofreien Zinssätzen liegen. Vor diesem Hintergrund achten Anleger bei Investmentmanagern verstärkt auf die Mehrwertschöpfung. Mit unseren Infrastrukturinvestitionen im mittleren Marktsegment bedienen wir bei PATRIZIA diese Anforderung bereits. Ein aktuelles Beispiel dafür ist unsere Investition in Biomet, der als Hersteller von Bio-Flüssigerdgas (LNG) Italiens Transportbranche auf dem Weg zur Dekarbonisierung unterstützt.

Dies hat den Weg in den Bereich Infrastructure Debt geebnet, der den klassischen Infrastrukturinvestments im Core-Bereich vor allem mit Investitionen in variabel verzinsliche Schuldverschreibung den Rang abläuft. Infrastructure Debt ist ein ertragreicher und weiterhin stabiler Markt, der mit Zielrenditen von 8 bis 9 % im Vergleich mit anderen Strategien gut abschneidet. Warum also Abwärtsrisiken bei Core-Renditen in Kauf nehmen – wo es doch attraktive Alternativen gibt?

4. Nachhaltigkeit: Megatrend im Investorengeschäft

Wie das starke Interesse an Assets, die die Energiewende vorantreiben zeigen, stehen ESG-Themen bei Investoren weiterhin hoch im Kurs.

Dekarbonisierung bzw. Energiewende ist nur einer der Megatrends bei Infrastruktur – auch Digitalisierung, demografischer Wandel und Urbanisierung sowie der Klimawandel sind wichtige Entwicklungstreiber im Bereich Infrastruktur-Assets. Sie alle beeinflussen die Herangehensweise von Investoren an den Markt – so steht vor allem digitale Infrastruktur im Fokus.

Dass die Entwicklung einer zu den Megatrends passenden Strategie überaus wichtig ist, zeigte PATRIZIA kürzlich nicht nur mit der bereits erwähnten Investition in Biomet, die in den Bereich der Dekarbonisierung und Energiewende hineinspielt, sondern auch mit der jüngsten Übernahme zweier spanischer Glasfasernetz-Betreiber, die gut zum Megatrend Digitalisierung passt.

 

Wie diese Erkenntnisse zeigen, ist Infrastruktur keinesfalls losgelöst von globalen Entwicklungen. Die in Mahdi Mokranes MIPIM-Bericht dargestellten Chancen und Möglichkeiten im Immobilienmarkt ähneln weitgehend denen des Infrastruktursegments der breiteren Real-Asset-Branche. Die allgemeine Wirtschaftslage und das geopolitische Klima sind für beide Segmente identisch.

Dennoch gibt es natürlich Aspekte, die speziell für Infrastruktur von Belang sind. Mit ihren engagierten Teams in den Bereichen Infrastruktur und Immobilien steht PATRIZIA als führender Partner für globale Real Assets institutionellen, semi-professionellen und privaten Anlegern seit 39 Jahren zur Seite – bei sämtlichen Anforderungen über den gesamten Sektor hinweg.

1. Kapitalbeschaffung verliert Schwung

Leugnen ist zwecklos: Finanzmittel werden zögerlicher und in geringerem Umfang zugeteilt, das Auflegen von Anschluss-Fonds für Bestandskunden genießt Vorrang. Dieses Verhalten ist auf dem gesamten Infrastrukturmarkt zu beobachten – von Megafonds bis hin zu sektorspezifischen oder regional ausgerichteten Investoren.

2. Schwarzdenken ade: Interesse an Infrastruktur bleibt stark

Investoren macht aktuell nicht nur das anspruchsvolle Marktumfeld zu schaffen – bei ihrer Ankunft im Berliner Hilton Hotel lag ihnen auch noch die Nachricht von der Übernahme der Credit Suisse im Magen. Nichtsdestotrotz bleibt das allgemeine Interesse an Infrastruktur außerordentlich hoch. Die meisten Investoren gehen eigenen Angaben davon aus, auch 2023 in dieser Anlageklasse aktiv zu bleiben.

Dass das Interesse an Infrastruktur ungebrochen stark ist, belegte der Summit mit den bis dato höchsten Besucher- und Investorenzahlen seiner Geschichte.

Er ist mittlerweile so gut besucht, dass der Austragungsort in Berlin aus allen Nähten platzt und das Event deshalb nächstes Jahr nach Barcelona in eine größere Location verlagert wird.

Nichtsdestotrotz bleibt das allgemeine Interesse an Infrastruktur außerordentlich hoch. Die meisten Investoren gehen eigenen Angaben davon aus, auch 2023 in dieser Anlageklasse aktiv zu bleiben.

Tom Maher, PATRIZIA Infrastructure Managing Director

Tom Maher

3. Core-Strategien sind out

Die höheren Kapitalkosten von Investoren spiegeln sich in den aktuellen Renditeerwartungen wider. Genauer gesagt: Höhere Zinssätze befeuern logischerweise das Interesse an Strategien mit höherer Rendite.

Angesichts der wachsenden Erwartungen setzt ein Wandel ein – weg von Core- und Super-Core-Strategien hin zu Investitionen in den Bereichen Core-plus, Value-add und Opportunistic. Mit diesen Strategien erhalten Investoren Realrenditen, die über den risikofreien Zinssätzen liegen. Vor diesem Hintergrund achten Anleger bei Investmentmanagern verstärkt auf die Mehrwertschöpfung. Mit unseren Infrastrukturinvestitionen im mittleren Marktsegment bedienen wir bei PATRIZIA diese Anforderung bereits. Ein aktuelles Beispiel dafür ist unsere Investition in Biomet, der als Hersteller von Bio-Flüssigerdgas (LNG) Italiens Transportbranche auf dem Weg zur Dekarbonisierung unterstützt.

Dies hat den Weg in den Bereich Infrastructure Debt geebnet, der den klassischen Infrastrukturinvestments im Core-Bereich vor allem mit Investitionen in variabel verzinsliche Schuldverschreibung den Rang abläuft. Infrastructure Debt ist ein ertragreicher und weiterhin stabiler Markt, der mit Zielrenditen von 8 bis 9 % im Vergleich mit anderen Strategien gut abschneidet. Warum also Abwärtsrisiken bei Core-Renditen in Kauf nehmen – wo es doch attraktive Alternativen gibt?

4. Nachhaltigkeit: Megatrend im Investorengeschäft

Wie das starke Interesse an Assets, die die Energiewende vorantreiben zeigen, stehen ESG-Themen bei Investoren weiterhin hoch im Kurs.

Dekarbonisierung bzw. Energiewende ist nur einer der Megatrends bei Infrastruktur – auch Digitalisierung, demografischer Wandel und Urbanisierung sowie der Klimawandel sind wichtige Entwicklungstreiber im Bereich Infrastruktur-Assets. Sie alle beeinflussen die Herangehensweise von Investoren an den Markt – so steht vor allem digitale Infrastruktur im Fokus.

Dass die Entwicklung einer zu den Megatrends passenden Strategie überaus wichtig ist, zeigte PATRIZIA kürzlich nicht nur mit der bereits erwähnten Investition in Biomet, die in den Bereich der Dekarbonisierung und Energiewende hineinspielt, sondern auch mit der jüngsten Übernahme zweier spanischer Glasfasernetz-Betreiber, die gut zum Megatrend Digitalisierung passt.

 

Wie diese Erkenntnisse zeigen, ist Infrastruktur keinesfalls losgelöst von globalen Entwicklungen. Die in Mahdi Mokranes MIPIM-Bericht dargestellten Chancen und Möglichkeiten im Immobilienmarkt ähneln weitgehend denen des Infrastruktursegments der breiteren Real-Asset-Branche. Die allgemeine Wirtschaftslage und das geopolitische Klima sind für beide Segmente identisch.

Dennoch gibt es natürlich Aspekte, die speziell für Infrastruktur von Belang sind. Mit ihren engagierten Teams in den Bereichen Infrastruktur und Immobilien steht PATRIZIA als führender Partner für globale Real Assets institutionellen, semi-professionellen und privaten Anlegern seit 39 Jahren zur Seite – bei sämtlichen Anforderungen über den gesamten Sektor hinweg.