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Smart meter

Intelligente Stromzähler, intelligentere Energie

Durch die Installation hochmoderner intelligenter Stromzähler, sog. Smart Meter, in über 1.000 von PATRIZIA betreuten Immobilien in Deutschland leistet der Immobilienmanager einen wichtigen Beitrag zum Aufbau eines flexiblen und nachhaltigen Energienetzes in Deutschland.

Die bisher bekannten Verfahren zur Strom­erzeugung und -verwaltung unterliegen derzeit einem umfassenden Wandel. Durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien – Stichwort Sonnen- und Windenergie – treten immer häufiger Einspeisungsschwankungen auf, die sich notgedrungen dadurch ergeben, dass Sonne und Wind nicht zu allen Zeiten verlässliche „Lieferanten“ sind.

Um diese Schwankungen auszugleichen und ein stabiles Netz zu gewährleisten, ist ein sogenanntes „Echtzeit-Kommunikationsnetz“ erforderlich, das Erzeugung und Verbrauch aufeinander abstimmt. Durch den Einbau intelligenter Stromzähler wird ein konstanter Datenstrom an die Lieferanten gesendet, der die Koordination von Stromlast und Erzeugungsmanagement optimieren hilft.

2019 wird PATRIZIA bundesweit über 1.000 der von ihr gemanagten Gebäude mit intelligenten Stromzählern ausstatten. Jörg Müller, Leiter Asset Management ESG bei PATRIZIA, erklärt dazu: „Durch den Umstieg auf neue, digitale Systeme können wir den Energieverbrauch im gesamten Portfolio aufeinander abstimmen.“

Dieser Schritt erfolgt auf Grundlage des „Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende“, das die Bundesregierung 2016 ins Leben gerufen hat und das eine flächendeckende Implementierung von intelligenten Stromzählern zum Ziel hat. Müller erklärt, dass die Smart-Meter-Installation Teil einer breit angelegten Nachhaltigkeitsini­tiative der PATRIZIA ist. Bereits 2018 konnte das Unternehmen bekannt­geben, dass das gesamte Immobilienportfolio in Deutschland erfolgreich auf erneuerbare Energien umgestellt wurde. Diese Umstellung führte zu einer Verringerung der CO2-Emissionen um fast 50 .000 Tonnen pro Jahr. „PATRIZIA prüft jetzt Möglichkeiten, das gesamte europäische Portfolio auf erneuerbare Energien umzustellen“, ergänzt Müller.

Das deutsche Gesetz folgt einer EU-Richtlinie, die zum Ziel hat, bis 2032 in allen Mitgliedstaaten mindestens 80 Prozent der Verbraucherhaushalte mit einer entsprechenden Infrastruktur an intelligenten Messgeräten auszustatten. Laut Müller wirken sich solche Smart Meter jedoch nicht nur positiv auf das gesamte Netz aus, sondern bieten auch den Akteuren am Immobilienmarkt zahlreiche Vorteile. Unter anderem liefern sie Hausverwaltern wertvolle Informationen in bis dahin nicht gekannter Breite und Tiefe.

„Werte wie Gesamtenergieverbrauch und Energieeffizienz werden zu immer wichtigeren Faktoren für eine erfolgreiche Vermietung. Intuitive Visualisierung von Verbrauchsmustern und anschließende Handlungsempfehlungen können durch intelligente Messgeräte optimiert werden.“ Die von intelligenten Stromzählern gesammelten Verbrauchsdaten können sowohl vom Grundstücksverwalter als auch vom Energieversorger auf einem Energieportal eingesehen werden, sodass keine Zählerablesung vor Ort mehr erforderlich ist. Das Portal kann auch ungewöhnliche Verbrauchs- oder Beschaffungsmuster identifizieren und einen Vergleich mit ähnlichen Immobilien erstellen. „Dank dieser neuen Methodik werden wir in über 1.000 Objekten erhebliche Energieeinsparungen erzielen“, betont Müller.

Der Smart-Meter-Rollout in Deutschland wird bis zum dritten Quartal 2019 erfolgen. Darüber hinaus wird sich PATRIZIA auf die Bündelung des Energieversorgungsportfolios im gesamten Unternehmen konzentrieren. Dann sollen intelligente Stromzähler auch in anderen europäischen Ländern installiert werden.