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PATRIZIA hebt Aufzugsmanagement auf ein höheres Level

PATRIZIA AG optimiert ihr Aufzugsmanagement, überarbeitet den Dienstleisterpool und senkt Kosten

Nicht nur mit Aufzügen geht es regelmäßig nach oben – auch die Wartungspreise steigen Jahr für Jahr. PATRIZIA setzte das Thema Aufzugsmanagement auf die Agenda und will dadurch gleichzeitig Kosten einzusparen, Prozesse optimieren und die Transparenz erhöhen.

Im Januar führte PATRIZIA einen neuen Aufzugs-Wartungsvertrag für ihre Objekte in ganz Deutschland ein. Bis 2024 sollen hierdurch Einsparungen von über 3,6 Millionen Euro erzielt werden. Gleichzeitig wird die Anzahl der Servicedienstleister in diesem Bereich von 45 auf fünf verringert: KONE, OTIS, Schindler, Schmitt + Sohn sowie Thyssenkrupp. Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit wird der neu entwickelte einheitliche Rahmenvertrag sein.


„Unsere Analyse hat ergeben, dass derzeit über 200 verschiedene Serviceverträge existieren, die bundesweit für 1.100 Aufzüge gültig sind und die zum Teil preislich stark divergieren. Daher werden wir den Gesamtprozess verbessern und dadurch sowohl die Transparenz als auch die Qualität unseres Aufzugsmanagements erhöhen“, erläutert Jörg Müller, Leiter Asset Management ESG. „Bisher haben wir diese Verträge auf der Immobilienebene gemanagt. Nun werden wir sie auf der Portfolioebene bündeln und erzielen dadurch eine höhere Qualität sowie Kosteneinsparungen für Mieter und Investoren.“

Kosten senken, Zufriedenheit steigern

Diese Optimierungen versetzen PATRIZIA in die Lage, das Gesamtbudget für die nächsten vier Jahre im Voraus festzulegen. Angestrebt werden hierdurch eine höhere Kostensicherheit sowie Budgettransparenz. Andererseits werden daneben die Transparenz auf Betreiberseite erhöht und die internen Prozesskosten gesenkt. „Wir können jetzt genau sagen, wie viele Aufzüge und Fahrtreppen zu warten sind, gemanagt werden müssen und wo wir generell beim im Aufzugsmanagement ansetzen müssen“, erklärt Müller.

Darüber hinaus entsprechen die Optimierungen zahlreichen Wünschen von Mieterseite. Die beiden häufigsten Kritikpunkte aus Mietersicht sind seit jeher die Themen Reinigung sowie generelle Fragen des Aufzugsmanagements. Nebenbei interessant: Der Markt für Aufzugsmanagement bietet erhebliches Potenzial. Alleine in Deutschland existieren rund 800.000 Aufzugsanlagen, die jeweils rund 75.000 Euro kosten. Das prognostizierte Marktwachstum liegt bei jährlich über 6%.

Die Verbesserungen beim Aufzugsmanagement sind derzeit auf Deutschland beschränkt. „Hier ist unser Basisportfolio, was den Start unseres Vorhabens erheblich erleichtern wird“, weiß Müller. Pläne für ganz Europa liegen jedoch bereits in der Schublade.