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PATRIZIA City Ranking: Das sind die zehn attraktivsten Städte Europas 2019

Das viel beachtete PATRIZIA Living City Index benennt die derzeit für Investoren attraktivsten europäischen Städte und bewertet die Marktliquidität der einzelnen Kandidaten. Die Index bietet Investoren eine verlässliche Grundlage zum Aufbau diversifizierter Residential-Portfolios

London weiterhin gefragt

Wo innerhalb Europas investiert man am besten? Angesichts des zunehmenden Trends zur Urbanisierung liegt nahe, dass sich Investoren bei der Entwicklung einer europäischen Wohnimmobilien-Investitionsstrategie eher auf einzelne Städte konzentrieren sollten anstatt auf Länder. PATRIZIA hat ein europäisches Living City Index zusammengestellt, das auf unternehmenseigenen Recherchen basiert. 

Dabei wurden insgesamt 120 Städte – Hauptstädte und weitere  Städte - unter die Lupe genommen. Unter anderem führt das Ranking jene Faktoren auf, die eine Stadt langfristig attraktiv machen. Beim Aufbau eines Portfolios sollten diese Städte auch von Privatinvestoren im Auge behalten werden.

PATRIZIA, der globale Partner für pan-europäische Immobilien-Investments, hat neben demografischen Daten auch die wirtschaftliche Performance europäischer Städte sowie deren Innovationskraft,zum Beispiel aktuelle Studentenzahlen und Patentanmeldungen, analysiert. Auf Grundlage dieser Untersuchungen und Gewichtung des Datenmaterials durch die PATRIZIA Researcher entstand ein Ranking, das Auskunft über die langfristige Attraktivität europäischer Städte gibt. „Je höher die Punktzahl einer Stadt in jeder einzelnen Kategorie, desto interessanter ist sie langfristig für Investoren“, erklärt dazu Dr. Marcus Cieleback, Chief Economist bei PATRIZIA.

Auch PATRIZIA selbst nutzt dieses aufwendig erstellte Index, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Unter anderem fließen diese Daten in die Festlegung von Investmentschwerpunkten ein und dienen der Investmentsteuerung bei unterschiedlichen europäische ResidentialFunds. Investoren-Portfolios können auf dieser Basis nach Standort und Risikoprofil breit aufgestellt und einzelne Städte aufgrund von Risiko-Rendite-Kennzahlen qualifiziert beurteilt werden.

Was sind die wichtigsten Änderungen seit dem letzten Index 2017? London, Paris, Wien und München belegen nach wie vor die ersten vier Plätze. Oslo gewann zwei Plätze hinzu und stieg vom siebten auf den fünften Rang. Stockholm hingegen fiel vom fünften auf den sechsten Platz zurück. Der größte Sprung nach vorne gelang Nürnberg, das um 67 Plätze auf den 39. Rang kletterte, gefolgt von der norwegischen Stadt Bergen, die um 35 Plätze auf Rang 66 stieg. „Beides sind Universitätsstädte, die vor allem junge Leute anziehen, neue Unternehmen akquirieren und insgesamt ein innovationsfreundliches Klima aufweisen“, erläutert Dr. Cieleback.

Wien überrascht

Attraktivität im Sinne von Lebensqualität alleine macht eine Stadt für Investoren noch lange nicht interessant. Deshalb ist ein weiteres Kriterium, die sogenannte Marktliquidität, von mindestens ebenso großer  Bedeutung. Im Index von PATRIZIA ist deshalb eine Liquiditätsanalyse inkludiert, die darüber Auskunft gibt, wie viele Transaktionen in jeder Stadt in den vergangenen vier Jahren zu verzeichnen waren.

Dabei überrascht besonders Wien: „Ausgerechnet in der österreichischen Hauptstadt waren die meisten institutionellen Transaktionen im Bereich Wohnimmobilien zu verzeichnen“, berichtet Dr. Cieleback. „Dortige Gesetzesänderungen in den letzten Jahren haben den Wiener Wohnungsmarkt für internationale Investoren interessant gemacht.“

Alles in allem sind die europäischen Märkte liquider geworden. „Das steigende Angebot wurde ebenfalls bewertet, wodurch sich die Marktliquidität insgesamt erhöhte“, weiß Dr. Cieleback. "Diese Studie zeigt zwar, dass das Angebot zunimmt. Von einem Überangebot sind wir in den unterschiedlichen Regionen jedoch weiterhin meilenweit entfernt.“

Gewinner und Verlierer

Das Ranking spiegelt auch das enorme Wachstum institutioneller Investments im Bereich Wohnimmobilien in den letzten zehn Jahren wider. Der Sektor Residential ist bei Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds etc. also weiterhin als sicherer Hafen gefragt.

Veränderungen im Vergleich zum letzten Ranking sind auch bei der geografischen Struktur von Transaktionen erkennbar. Nach der Finanzkrise 2008 entfielen zwei Drittel aller Transaktionen auf Wohnimmobilien in Deutschland. Inzwischen beträgt der Anteil Deutschlands nur noch ein Drittel, der Rest verteilt sich gleichmäßig auf ganz Europa.