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Leben, Arbeiten und Relaxen am Hamburger Ufer

Die Hamburger HafenCity gilt schon länger als Vorbild für die europäische Stadt des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt weil der Hamburger Stadtteil auch als Paradebeispiel in Sachen Nachhaltigkeit angesehen werden kann.

Die Vergangenheit bewahren - und gleichzeitig die Zukunft gestalten

Als 1989 der Eiserne Vorhang fiel, erkannten die Hamburger Stadtoberen schon bald die Chance, die Hansestadt wie zu früheren Zeiten zu einer Drehscheibe des wiedervereinigten Kontinents und innerhalb Mitteleuropas zu machen. Bereits ein Jahr danach begannen die ersten Arbeiten am alten Elbhafen. Dies war zugleich der Startschuss zu Europas größtem Städtebauprojekt: der HafenCity.

Die HafenCity ist heute ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit und ein eindrucksvolles Vorbild für andere europäische Städte. Aus einem verlassenen Hafengebiet südlich der Hansestadt entwickelte sich ein grüner Innenstadtbezirk, der planungsgemäß zwischen 2030 und 2050 fertiggestellt sein wird. Dann wird die Stadt über 40% mehr an Wohnfläche verfügen.

Bereits heute ist die HafenCity ein pulsierender Ort, an dem zahlreiche Menschen direkt an der grünen Uferpromenade leben, arbeiten oder relaxen. Längst gehört die Gegend zu einem der Touristen-Hotspots der Stadt - und auch Immobilien-Investoren haben die HafenCity als Premiuminvestment für sich entdeckt. 2014 erwarb PATRIZIA das legendäre Bürogebäude Ericus-Contor an der Ericusspitze neben dem kaum weniger bekannten Spiegel-Gebäude - beide von dem preisgekrönten dänischen Architekten Henning Larsen entworfen. Die Immobilie ist derzeit zu 98% ausgelastet. Zu den Mietern gehören zahlreiche KMUs und globale Unternehmen, darunter Chanel, Hapag-Lloyd und Maersk.

Corona beschleunigt die Umsetzung einer Vision

„Seit dem Erwerb der Immobilie hat sich die HafenCity ständig weiterentwickelt und dadurch stabile positive Renditen für unsere Investoren generiert“, erläutert Philipp Schaper, Leiter Transactions Europe bei PATRIZIA, nicht ohne Stolz.

Ein Grund für diesen beachtlichen Track Record ist die zeitgemäße Vision der HafenCity. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden bis 2050 drei Viertel der Weltbevölkerung im städtischen Raum leben. In Deutschland sind es bereits 70 Prozent. Ein nachhaltiger Ansatz ist dabei der Schlüssel zur Schaffung einer lebenswerten Zukunft. Denn der Raum wird zunehmend knapper und die Ressourcennachfrage durch Städte und Kommunen wird weiter anziehen.

Das Ericus-Contor ist ein Bürogebäude auf der Ericusspitze neben dem ebenso ikonischen Spiegel-Gebäude - beide wurden von dem preisgekrönten dänischen Architekten Henning Larsen entworfen.

Die EcoLabel-Standards, die von der HafenCity erfüllt werden müssen, sind anspruchsvoll: Sowohl die verwendeten Baumaterialien als auch Energie sowie öffentliche Mittel müssen nachhaltig eingesetzt werden. Darüber hinaus existieren umfangreiche Vorgaben zur Einhaltung von Gesundheits- und Komfortkriterien. Der Bau und Erhalt von Attraktionen, die Modernität mit Tradition verbinden, wird seitens der Initiatoren ausdrücklich begrüßt. Gleichwohl wird jedoch auch zukünftig die berühmte Elbphilharmonie aus Glas und Ziegeln alles überstrahlen.

Ein neues städtisches Wahrzeichen entsteht

„Vom Potenzial der HafenCity waren wir von Anfang an überzeugt“, sagt Louis Becker, Designchef bei Henning Larsen. "Das Vorhaben erinnert uns ein wenig an das Kopenhagener Stadtentwicklungsprojekt Refshaleøen."

Seit dem Erwerb der Immobilie hat sich die HafenCity ständig weiterentwickelt

Philipp Schaper, Leiter Transactions Europe bei PATRIZIA AG

Ziel der HafenCity-Architekten ist es, ein neues städtisches Wahrzeichen ins Leben zu rufen, das höchsten EcoLabel-Standards entspricht und den keilförmigen Raum an der Spitze der Grasbrook-Halbinsel im Urstromtal der Elbe optimal nutzt.

„Der Gebäudekomplex steht bewusst direkt am Eingang zur HafenCity. Die Gebäude sollen die Ausstrahlung eines Eingangsportals besitzen“, erklärt Becker. „Wir haben den Komplex U-förmig entworfen. Man soll das Gefühl haben, dass die Gebäude den gesamten Raum, auf den sie gerichtet sind, einnehmen. Vom 2011 erstellten Spiegel-Gebäude aus blickt man über einen Kanal direkt  hinüber zur Stadt. Das Innere des Gebäudes ist wie ein Atriumhaus organisiert. Das etwas kleinere, neunstöckige, 2012 gebaute Ericus-Contor-Gebäude mündet in die Freifläche des angrenzenden Lohseparks.“

Schemenhafte Bastionen aus Glas als neue Stadtwächter

Hervorstechende Merkmale der Gebäude sind Backsteinsockel, eine öffentliche Plaza sowie die direkte Verbindung zur Promenade. Das Wasser der Elbe spiegelt sich in den raumhohen Fenstern der Gebäude, der Himmel wiederum im Wasser auf den zahlreichen Plätzen. Die wie schemenhafte Bastionen wirkenden Gebäude erinnern optisch an Schiffe und stehen heute dort, wo einst die Befestigungsanlagen der Stadt aus dem 17. Jahrhundert aufgereiht waren.

Vom Potenzial der HafenCity waren wir von Anfang an überzeugt

Louis Becker, Designchef bei Henning Larsen

Das verwendete Glas steht für ein innovatives Energiekonzept. Doppelte Isolierverglasung und Sonnenschutzglas maximieren Licht sowie Sichtmöglichkeiten – andererseits hält es Hitze und Kälte ab. Zusätzlich reduzieren Erdwärmetauscher und Photovoltaikmodule den Verbrauch an nicht regenerativer Energie. Im Inneren der Gebäude sorgen Heiz- und Kühlstrahler für Komfort und Wohlbefinden.

Im Mai verkaufte PATRIZIA das Ericus-Contor-Gebäude an Union Investment Real Estate – bis dahin die wertmäßig größte Einzel-Immobilientransaktion des Jahres 2020 in Hamburg. Die Planungsziele des aktiven Asset Managements waren für diese Immobilie erfüllt.

„Der erfolgreiche Verkauf dieses einzigartigen Landmark-Objekts in einer der größten Städte Deutschlands unterstreicht die anhaltende Nachfrage von Käufern, die insbesondere hochwertige Core-Immobilien wie Ericus-Contor im Auge haben. Selbst oder gerade in wegen der Coronapandemie herausfordernden Zeiten wie diesen“, bilanziert Schaper.