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Modulare Verwaltungsplattformen passend für jeden Kunden

In der Immobilienbranche wird die Wertschöpfungskette der Fondsverwaltung immer weiter aufgesplittet. Die Digitalisierung beschleunigt diesen Trend. Nur Unternehmen mit speziellem Knowhow und flexiblen Plattformen werden ihre Kunden auf Dauer zufriedenstellen.

Die Internationalisierung bei Immobilieninvestments schreitet zügig voran. Kapital aus Asien und Amerika sucht Anlage in Europa und im Gegenzug diversifizieren europäische Investoren ihre Portfolios ebenso auf anderen Kontinenten. Für Fondsgesellschaften wirft das eine Vielzahl von Problemen auf: Denn ist ein Fondsprodukt auf eine bestimmte Verwaltungsstruktur festgelegt, lässt sich das im Nachhinein nur schwer ändern. Um trotzdem ein optimales Angebot für den Kunden zu erstellen, gehen immer mehr Immobilienunternehmen dazu über, die Wertschöpfungskette ihrer Dienstleistungen rund um die Fondsverwaltung aufzusplitten.

Von den Vorteilen einer modularen Struktur von Fondsplattformen profitieren Anbieter ebenso wie die Kunden, davon ist Dr. Sven Olaf Eggers, Managing Director der PATRIZIA WohnInvest KAG, überzeugt: „Wir kümmern uns darum, dass Investoren mit PATRIZIA Immobilien einen Partner haben, der ihre Anforderungen abdeckt.“

Generell ist die Plattformadministration ein Beispiel für modulare Verwaltungsplattformen, die eine Vielzahl von Funktionen umfasst. Dabei kann sich jeder Kunde genau den Umfang an Dienstleistungen auswählen, den er anfordert und muss nicht für Services zahlen, die er gar nicht braucht. Zu den wichtigsten Bestandteilen gehört die Immobilienbewertung, die Fondsbuchführung, das Controlling von Spezialfonds, das Reporting an Investoren, das Risikomanagement und Compliance ebenso wie das Controlling von Outsourcing-Services.

Bei modularen Verwaltungsplattformen kann sich jeder Kunde genau den Umfang an Dienstleistungen auswählen, den er benötigt.
Bei modularen Verwaltungsplattformen kann sich jeder Kunde genau den Umfang an Dienstleistungen auswählen, den er benötigt.

Enorme Zeit- und Kostenvorteile durch Digitalisierung

Ohne Digitalisierung wäre das kaum kosteneffizient umzusetzen. In der Branche hat sich dieser Trend aber noch längst nicht überall durchgesetzt. Dabei bietet die Digitalisierung klare Zeit- und Kostenvorteile gegenüber analogen Systemen, weil sich die Abläufe stark automatisieren lassen.

So wurden Jahresberichte bis vor wenigen Jahren häufig als Powerpoint-Datei erstellt. Das Einbinden externer Daten war sehr aufwendig und zudem fehleranfällig. Im digitalen Zeitalter läuft hingegen bei PATRIZIA Immobilien alles über ein Webportal: Daten externer Firmen werden unverzüglich verarbeitet, sodass die Investoren mit wenigen Klicks Zugriff auf alle wesentlichen Daten haben. Sie können sich die Reports ihrer Fonds downloaden und das kurz nach dem Monatsultimo.

„Bei PATRIZIA werten wir Daten praktisch in Echtzeit aus.”

Dr. Sven Olaf Eggers, Managing Director von PATRIZIA WohnInvest KAG

„Intern schaffen wir bei PATRIZIA fast Echtzeit“, bekräftigt Eggers, „aber die Umwandlung der Dateien in die von den Kunden gewünschten Formate braucht einige Zeit. Deshalb bieten wir zwölf monatliche Reportings an, was für die Immobilienbranche sehr nah an Echtzeit dran ist. “

Besondere Anforderungen im Ausland

Spannend wird es für ein Unternehmen, wenn es um Objekte im Ausland geht. So suchte die Kenzo Capital Corporation aus Japan einen Fondsverwalter, dessen Systeme mit speziell japanischen Anforderungen umgehen können. „Das war für Kenzo besonders wichtig,“ bestätigt Eggers. Deshalb konnte PATRIZIA im August 2017 Kenzo als neuen Kunden gewinnen.

Im Auftrag von Kenzo hat PATRIZIA einen Wohnimmobilienfonds mit einem Zielvolumen von 480 bis 550 Millionen Euro aufgelegt. Damit soll deutschen institutionellen Investoren der Zugang zum japanischen Markt ermöglicht werden. Der Kenzo Japan Real Estate Funds hat bereits vier Wohngebäude in Tokio erworben. „Mit der Erfahrung dieser Zusammenarbeit von Spezialisten, die sich teilweise schon seit mehr als einem Jahrzehnt aus dem japanischen Investmentgeschäft kennen, planen wir eine weitere Expansion unserer Fondsadministration“, kündigt Eggers an.

Die Fondsverwaltung auf modular aufgebauten Plattformen bietet viele Vorzüge, vor allem auf der Zeit- und Kostenebene. Ohne Digitalisierung der internen Abläufe ist das kaum umzusetzen. Aber internationale Investoren werden von ihren Dienstleistern verstärkt auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Leistungspakete fordern.

 

Fotos: Getty