Wir verwenden Cookies, um diese Webseite bestmöglich an Ihre Bedürfnisse anzupassen sowie unsere Serviceleistungen zu verbessern. Die weitere Nutzung der Webseite wird als Zustimmung zu unseren Regelungen über Cookies verstanden.

Immobilien Know-how für den guten Zweck

Der Erfolg einer Stiftung misst sich nicht allein am Spendenvolumen. Oder der Anzahl an Menschen, denen geholfen wird. Zum 20-jährigen Jubiläum der PATRIZIA Children Foundation blickt das estatements Magazin zurück, wie die PATRIZIA begann, ihre Immobilien-Expertise gezielt für wohltätige Zwecke einzusetzen und dabei eine möglichst hohe soziale Rendite aus jedem gespendeten Euro zu erzielen.

Wir schreiben das Jahr 1999. Seit fast 15 Jahren steht Wolfgang Egger in engem Briefkontakt mit Schwester Barbara. Unzählige Male hat er ihr eine Geldspende zukommen lassen, die die Missionsbenediktinerinnen aus Tutzing in dem kleinen tansanischen Dorf Peramiho dringend benötigen. Schon seit 1901 sind die Benediktinerinnen als erfahrene Krankenschwestern im Osten Tansanias aktiv und kümmern sich um die Kranken. Es ist Geld für grundlegende Dinge wie Matratzen oder Medikamente, um das die Schwester in ihren Briefen bittet. Denn als Leiterin des Krankenhauses sieht sie jeden Tag, dass es den Kindern in Peramiho am Nötigsten fehlt. Egger ist neugierig und möchte gern mehr über die Arbeit der Missionsbenediktinerinnen erfahren, dem Krankenhaus seine Hilfe anbieten und selbst tätig werden. Die leidenschaftliche und unermüdliche Arbeitsweise der Ordensschwester fasziniert ihn und bringt ihn dazu, selbst nach Tansania zu reisen, um sich vor Ort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. 

Mit Immobilienexpertise Zukunft bauen 
Die Bilder, die ihn in Peramiho erwarten, vergisst Egger nicht. Kranke junge Menschen, die nicht versorgt werden können, weil es vorne und hinten an Mitteln fehlt. Die Kinder benötigen dringend medizinische Hilfe: 
Lepra, Tuberkulose, Malaria, Verbrennungen oder Unterernährung kommen hier häufig vor. Es mangelt an Räumen für die stationäre Behandlung und an ausreichend Medikamenten. Egger weiß: Er muss etwas tun. Und nach intensiven Gesprächen mit der erfahrenen Schwester Barbara wird er aktiv. 

Erste Schritte der heutigen PATRIZIA Children Foundation
Der PATRIZIA CEO nutzt sein unternehmerisches Know-how sowie seine fundierten Marktkenntnisse aus den Bereichen Wohnen und Immobilien, um diese gezielt für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Noch 1999 gründet Egger unter dem Namen „PATRIZIA KinderHaus-Stiftung“ die heutige PATRIZIA Children Foundation. Der erste Schritt ist die Finanzierung der so dringend benötigten Kinderkrankenstation für das St. Joseph´s Hospital in Peramiho. Das geräumige solide Bauwerk aus hochwertigen Materialien setzte neue Standards in der Region und verzeichnet stetig steigende Patientenzahlen. Wie nachhaltig wirksam die Station in ihrem Tun ist, zeigt folgende Entwicklung: Die Kindersterblichkeit ist in nur drei Jahren um fast 50 Prozent gesunken.

20 Jahre und 20 PATRIZIA Children Center später
Mit der Kinderkrankenstation in Peramiho ist das erste Projekt der heutigen PATRIZIA Children Foundation geboren. Zum 20-jährigen Jubiläum 2019 sind es bereits 20 PATRIZIA Children Center, die die Stiftung weltweit beschäftigen. Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft bauen“ sorgen sie dafür, dass Kinder weltweit ein besseres Leben haben. In den Krankenhäusern, Kinderheimen und Schulen der Stiftung werden sie medizinisch behandelt, erfahren Zuneigung und Geborgenheit oder erhalten eine schulische Bildung. So möchte die Stiftung weltweit Kindern die gleichen Chancen auf eine gute Zukunft ermöglichen. Alexander Busl, Managing Director, leitet zusammen mit Monique Felicetti, die seit März 2019 das Team als Managing Director verstärkt, bereits seit fünf Jahren die Geschicke der Stiftung – und eines ist für ihn ganz klar: „Die Geschichte der PATRIZIA Children Foundation muss noch viel lauter erzählt werden. Wir wollen noch mehr Menschen dafür begeistern, ein noch größeres Netzwerk aufbauen und noch mehr Mitstreiter gewinnen. Dazu werden wir unter anderem noch weitere Verbindungen in die PATRIZIA AG hinein etablieren, diese nachhaltiger nutzen und die Expertise des Unternehmens noch effizienter in unser Tun einfließen lassen. Schließlich wollen wir mit 100 Prozent Spenden 120 Prozent  Wirksamkeit im Projekt erreichen. Das treibt uns an!“

De facto verfolgt die Stiftung ein ganz ähnliches Ziel wie die PATRIZIA. Beide arbeiten mit Weitblick, wollen nachhaltig die Gesellschaft prägen und setzen dafür auf lokale Expertise, menschlich wie sachlich. Wolfgang Egger: „Wir wollen etwas bewegen, das geht nicht immer von heute auf morgen. Deshalb denken wir in Generationen. Wir sind ein Familienunternehmen, arbeiten mit unseren Partnern viele Jahre zusammen und investieren langfristig. Analog zum Kerngeschäft der PATRIZIA durch Immobilieninvestments geht es uns in der Stiftung um Social Impact Investments - für die Kinder auf der ganzen Welt.“