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PATRIZIA Immobilien AG plant Ausgabe von Gratisaktien anstelle einer Dividendenzahlung

Aufsichtsrat und Vorstand der PATRIZIA Immobilien AG (ISIN DE000PAT1AG3) haben beschlossen, der Hauptversammlung am 20. Juni 2012 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn 2011 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen und stattdessen eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zur Ausgabe von Gratisaktien zu beschließen.

Dabei soll durch die Umwandlung von Gewinnrücklagen das Grundkapital erhöht werden. Im Zuge dieser Maßnahme soll jeder PATRIZIA Aktionär für zehn bestehende Aktien zusätzlich eine neue Aktie (Gratisaktie) erhalten. Eine Einlage der Aktionäre wird dabei nicht geleistet.

Im Falle der Zustimmung durch die Hauptversammlung der PATRIZIA Immobilien AG wird die Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 5.213.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien durchgeführt. Die Aktien werden an die Aktionäre der Gesellschaft im Verhältnis 10:1 ausgegeben werden. Diese Maßnahme hat keinen Einfluss auf die Höhe des Eigenkapitals der Gesellschaft, es findet lediglich eine Umschichtung innerhalb der Komponenten des Eigenkapitals statt. Insgesamt wird sich das Grundkapital von derzeit 52.130.000 Euro auf dann 57.343.000 Euro, eingeteilt in 57.343.000 auf den Namen lautenden Stückaktien, erhöhen. Die neuen Aktien sind vom Beginn des Geschäftsjahres 2012 an gewinnbezugsberechtigt.

Hintergrund für diese Entscheidung ist, die liquiden Mittel der PATRIZIA zugunsten der Expansionen in Form von Co-Investments zu schonen und gleichzeitig die Liquidität der Aktie zu erhöhen. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass sich das Investitionsklima am deutschen Immobilienmarkt wesentlich verbessert hat und PATRIZIA in naher Zukunft weitere attraktive Investmentchancen nutzen und darüber den Unternehmenswert nachhaltig steigern kann. Gleichzeitig wird eine Barkapitalerhöhung zur Finanzierung neuer Investments für die nächsten zwei Jahre aller Voraussicht nach ausgeschlossen. Mit den einbehaltenen Barmitteln von rund 4,2 Mio. Euro könnte ein weiteres Co-Investment bei 10 %iger Eigenkapitalbeteiligung in einem Gesamtvolumen von rund 150 Mio. Euro aufgelegt werden.

Der Vorstand

Augsburg, 20. März 2012