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PATRIZIA erhöht Ergebnisprognose für 2015 und 2016

  • Erträge aus dem Verkauf der Süddeutsche Wohnen werden das operative Ergebnis der PATRIZIA Immobilien AG im Geschäftsjahr 2015 signifikant verbessern
  • Prognose für operatives Ergebnis 2015 wird deutlich angehoben
  • Vollständige Übernahme des skandinavischen Immobilienfonds mit über 14.000 Wohnungen in Deutschland und Schweden aufgrund bisheriger Annahmequoten überwiegend wahrscheinlich mit positiven Ergebniseffekten für 2015 und 2016 

Augsburg, 14. Juni 2015. Ein von der PATRIZIA geführtes Investorenkonsortium hat heute einen Vertrag über den Verkauf der Süddeutsche Wohnen Gruppe an die Deutsche Annington SE abgeschlossen. Die Transaktion steht noch unter üblichen Vollzugsbedingungen. Bei dem für das 3. Quartal 2015 erwarteten Vollzug erhält die PATRIZIA eine erfolgsabhängige Vergütung. Zudem ist aufgrund der bisherigen Annahmequoten des öffentlichen Übernahmeangebots zum Erwerb von Aktien der Boligutleie Holding III AS und Hyresfastigheter III Gul AB überwiegend wahrscheinlich, dass die notwendigen Beteiligungsschwellen für einen Ausschluss der Minderheitsaktionäre erreicht werden. Boligutleie Holding III AS und Hyresfastigheter III Gul AB halten sämtliche Anteile an dem Immobilienfonds Hyresbostäder i Sverige III Gul AB, der wiederum über 14.000 Wohnungen in Deutschland und Schweden hält.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Transaktionen erhöht die PATRIZIA Immobilien AG (ISIN DE000PAT1AG3) die im März 2015 veröffentlichte Prognose einer Steigerung des operativen Ergebnisses um etwa 10 % gegenüber Vorjahr (2014: 50,2 Mio. Euro). Erwartet wird nunmehr ein operatives Gesamtergebnis für die beiden Geschäftsjahre 2015 und 2016 von kumuliert insgesamt mindestens 200 Mio. Euro. Die erwarteten Ergebnisbeiträge aus dem Erwerb der Boligutleie Holding III AS und Hyresfastigheter III Gul AB und dem geplanten anschließenden Verkauf der Wohnungen in Deutschland und Schweden können derzeit noch nicht den Geschäftsjahren 2015 und 2016 konkret zugeordnet werden, da noch nicht absehbar ist, welche Objekte des Immobilienfonds Hyresbostäder i Sverige III Gul AB noch bis Jahresende 2015 veräußert werden können.

Eine Präzisierung, welcher Teil des für 2015 und 2016 erwarteten operativen Gesamtergebnisses noch 2015 und welcher erst 2016 realisiert werden kann, wird der Vorstand der PATRIZIA Immobilien AG im Rahmen der Veröffentlichung der Q3-Zahlen am 12. November 2015 bekannt geben.

Ende der Ad hoc

Weiterführende Informationen

Der heute geschlossene Vertrag zum Verkauf der Süddeutsche Wohnen Gruppe (SÜDEWO) für 1,9 Mrd. Euro an die Deutsche Annington SE sowie der Erwerb des skandinavischen Immobilienfonds Hyresbostäder i Sverige III Gul AB mit über 14.000 Wohnungen in Deutschland und Schweden waren wie auch andere jüngst vollzogene Transaktionen nicht Bestandteil der im März ausgegebenen Prognose für das Geschäftsjahr 2015. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse wird auch die Prognose weiterer Finanzkennzahlen wie der Eigenkapitalquote oder der Verschuldungssituation zum Jahresende angepasst werden. Von den genannten Entwicklungen nicht betroffen bleibt der Abverkauf des PATRIZIA Eigenbestands, der planmäßig zum Jahresende weitestgehend abgeschlossen sein wird. Das darüber freigesetzte Eigenkapital wird unverändert in renditestarke Co-Investments reinvestiert. Der für 2015 in Aussicht gestellte Anstieg der Assets under Management von netto 2 Mrd. Euro bleibt trotz des Verkaufs der SÜDEWO unverändert bestehen. Der mit der Veräußerung der SÜDEWO verbundene Abfluss um 1,6 Mrd. Euro wird über bereits getätigte sowie neue Akquisitionen kompensiert werden. 

Die jüngsten Transaktionen stellen unter Beweis, dass die Entscheidungen der letzten Jahre, die Gewinne zu thesaurieren und stattdessen die Aktionäre in Form von Gratisaktien am Erfolg der Gesellschaft zu beteiligen, sich als richtig erweisen. Die vorhandene Liquidität bietet PATRIZIA die nötige Flexibilität, auch ohne Kapitalerhöhungen volumenstarke Projekte schnell für sich zu entscheiden und nachhaltigen Mehrwert zu erwirtschaften. Der Exit aus einzelnen Co-Investments ist kein Einmaleffekt, sondern Bestandteil des Geschäftsmodells, das durch regelmäßige Neuinvestitionen die Grundlage für ein ertragsstarkes Wachstum in der Zukunft legt.

Der Vorstand
Augsburg, 14. Juni 2015