22.09.2011

PATRIZIA öffnet Kerngeschäft für institutionelle Investoren


Der PATRIZIA Immobilien AG ist es gelungen, einen Fonds aufzulegen, der in Deutschland einzigartig ist. Gemeinsam mit einem institutionellen Investor legt die PATRIZIA einen Wohnimmobilienfonds auf, der in eine Kombination in Bestands- und Revitalisierungsobjekte sowie Projektentwicklungen investiert.

Mit dem „PATRIZIA Wohnmodul I“ öffnet PATRIZIA ihr Kerngeschäft, da der Fonds die gesamte Wertschöpfungskompetenz der PATRIZIA abdeckt. Neben dem Ankauf, dem Asset- und Property Management ist als „Exit-Strategie“ der Blockverkauf genauso vorgesehen wie der Einzelverkauf im Wege der Wohnungsprivatisierung. Partner für diesen Fonds ist eine namhafte Pensionskasse, die ein Startvolumen von 100 Mio. Euro Eigenkapital zugesagt hat. Die PATRIZIA selbst ist ebenfalls mit einem nennenswerten Betrag am Wohnmodul I beteiligt. Die ersten Investments für den neuen Fonds wurden schon getätigt.

„Unser neuer Fonds ist eine echte Produktinnovation“, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. „Mit unserem neuartigen Fondskonzept erweitern wir den Anlagehorizont in zweierlei Hinsicht. Zum einen können auch Projektentwicklungen und Revitalisierungsbestände gekauft werden, zum anderen dürfen Wohnungen auch schon während der Investmentphase veräußert werden – sei es im Wege des Block- oder Einzelverkaufs.“ Für den Co-Investor hat dies den Vorteil, dass er Wohnimmobilien erwerben kann, die eine bessere Renditeerwartung versprechen, deren vermeintlich höhere Risiken mit Hilfe der Immobilienkompetenz und langjährigen Erfahrung der PATRIZIA beherrschbar sind. Für den Anleger sind die Deckungsstockfähigkeit seines Investments und die Anrechnung auf die Immobilienquote sichergestellt. Zudem lässt sich - bei entsprechenden Marktgegebenheiten – die Gesamtrentabilität durch realisierte Wertsteigerungen beim Verkauf verbessern. „Mit unserem neuen Fondskonzept stellen wir unseren Co-Investoren alle Werthebel in der Wertschöpfungskette rund um die Immobilien zur Verfügung", sagt Egger. Über die Laufzeit des Fonds strebt das Wohnmodul eine Gesamtrendite an, die etwa 50% über der von klassischen Core-Wohnimmobilienfonds liegt. „Das Verhältnis von Rendite und Risiko ist für eine so stabile Asset Klasse wie Wohnimmobilien sehr attraktiv."

Mit dem neuen Fondskonzept setzt PATRIZIA ihre strategische Ausrichtung um, künftig ihr Eigenkapital verstärkt im Rahmen von Co-Investments zu investieren. Ziel ist es, die Assets under Management nachhaltig zu steigern. „Mittlerweile ist PATRIZIA organisatorisch und personell so aufgestellt, dass wir jedes Jahr ein Immobilienvermögen von etwa 1 Mrd. Euro neu in unser Management übernehmen können", so Egger. Als vollstufiges Immobilien-Investmenthaus kann PATRIZIA alle Dienstleistungen in-house mit eigenen Mitarbeitern erbringen. Dadurch wird sich der Ergebnisanteil des Dienstleistungsgeschäfts deutlich steigern. Gleichzeitig führt dies zu einer Verstetigung der Geschäftsentwicklung und zu einer verbesserten Risikodiversifikation. "Mittelfristig werden wir 50% unseres operativen Ergebnisses über Dienstleistungen erwirtschaften."


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